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Rollentrainer Einkaufsführer 2016

Bei der Suche nach dem richtigen Rollentrainer passiert es schnell, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Es gibt nämlich viele verschiedene Sorten von Rollentrainern, von denen alle ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. Desweiteren ist ein teurer Trainer nicht unbedingt besser, als ein günstiger. Welcher Trainer passt am besten zu deinem Trainingstil? Unser Einkaufsführer Rollentrainer gibt Antworten.

Einkaufsführer Rollentrainer 2016

Die wichtigste Frage, die du dir stellen musst, bevor du entscheidest, welcher Rollentrainer es werden soll, ist: Auf welchem Niveau will ich trainieren? Die Antwort auf diese Frage legt im Prinzip die Wahl der Bremse fest, was die Auswahl bedeutend einfacher macht. Um so stärker und fortgeschrittener die Bremse, desto realistischer kann das fahren auf der Straße simuliert werden. Desweiteren kann man sich auch für einen interaktiven Trainer entscheiden, den man zum Beispiel an den eigenen Computer, oder an das Smartphone anschließen kann, was ein präziseres Training ermöglicht.

Hast du bereits eine Vorauswahl getroffen und willst auf jeden Fall einen Trainer von Tacx oder Elite? Lies dann unsere Einkaufsführer zu den Tacx Rollentrainern, oder den Elite Rollentrainern.

Bremsentyp

Wie bereits gesagt, entscheidet die Bremse darüber, wie naturgetreu sich die Fahrt auf dem Rollentrainer gestaltet. Außerdem entscheidet der Bremsentyp auch darüber, welches Training man überhaupt ausführen kann. So ist für das Intervalltraining oder beim üben des Sprints ein sehr hohes maximales Leistungsvermögen der Bremse notwendig, da besonders beim Sprinten, der Widerstand über einen kurzen Zeitraum sehr stark ansteigen muss um ein realistisches Training zu simulieren. Dafür können die günstigen Trainer genauso gut verwendet werden, wie teurere Trainer, da lediglich die maximale Leistung zählt. Will man hingegen eine Strecke bergauf trainieren, muss man einen Trainer mit einer sehr Leistungsfähigen Bremse wählen, der bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten eine hohe Bremsleistung erbringen kann. Elektronische Bremsen sind für diesen Zweck besser geeignet, als Induktions- oder Flüssigkeitsbremsen, da elektronische Bremsen anpassungsfähiger sind. In der folgenden Abbildung wird das Prinzip der Bremsen etwas verdeutlicht.

Einkaufsführer Rollentrainer - Vortex Smart vs. Bushido Smart

In dieser Abbildung ist die Bremskraft des Vortex Smart und des Bushido Smart in blau wiedergegeben. Um eine steile Bergstrecke zu simulieren, muss die Bremse bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten einen hohen Widerstand erzeugen. Die rote Fläche zeigt, dass der Bushido Smart bei einer Geschwindigkeit von 20KM/h ca 550 Watt liefert, während der Vortex Smart lediglich 225 Watt liefert. Der Bushido Smart Trainer kann daher eine Steigung von 15% simulieren, während der Vortex Smart Trainer auf Steigungen bis 7% beschränkt ist.

Die gebräuchlichsten Bremstypen sind:

Flüssigkeitsbremse

Die Flüssigkeitsbremse ist dank ihrer speziellen Eigenschaften der Exot unter den Bremstypen. Dieser Bremstyp ist nämlich sehr leise und lässt ein sehr natürliches Fahrgefühl zu. Die Bremswirkung wird durch ein Schwungrad im Flüssigkeitsbad erzeugt, wodurch logischerweise die Bremskraft mit der Geschwindigkeit des Rades zunimmt. Dadurch ist die Bremswirkung bei niedrigen Geschwindigkeit relativ gering, während die maximale Bremswirkung die der Induktionsbremsen übertrifft. Eine Flüssigkeitsbremse benötigt keinen Strom, weshalb man den Trainer überall verwenden kann. Der Nachteil einer Flüssigkeitsbremse ist, dass diese nicht einstellbar ist, wodurch bei einer gewissen Geschwindigkeit immer die selbe Bremswirkung erzielt wird. Rollentrainer mit Flüssigkeitsbremse gibt es in jeder Preisklasse.

Induktionsbremse

Die Induktionsbremse ist ein einfaches Bremssystem, was genau wie die Flüssigkeitsbremse eine höhere Bremswirkung erzielt, je schneller man fährt. Anders als Flüssigkeitsbremsen sind Induktionsbremsen jedoch meist einstellbar, wodurch man bei einer bestimmten Geschwindigkeit mehr oder weniger stark gebremst wird. Für eine gewöhnliche Induktionsbremse wird kein Strom benötigt. Die Magnetbremse ist vor allem für simple Trainingsmethoden geeignet, wie etwa zum Aufwärmen vor einem Wettkampf oder aber zum Ausdauertraining. Auch schnelle Fahrten nach Herzfrequenz oder Leistung sind möglich. Generell gilt: je stärker die Bremse, desto besser kann auch bei niedrigen Geschwindigkeiten trainiert werden. Rollentrainer mit Induktionsbremse findet man vor allem im Niedrigpreis-Segment.

Elektrobremse

Eine elektronische Bremse ist fortschrittlicher als eine Induktionsbremse. Elektronische Bremsen müssen an den Strom angeschlossen werden. Der Widerstand dieser Bremsen kann häufig durch Software auf dem eigenen PC oder auf dem Smartphone eingestellt werden. Damit ist es möglich eine Strecke mit deutlicher Steigung zu simulieren. Je stärker die elektronische Bremse, desto steilere Wege können simuliert werden. Leistungsfähige Trainer können dabei Steigungen bis zu 20% simulieren. Preislich befinden sich Trainer mit elektronischen Bremsen in der mittleren bis oberen Preisklasse.

Trainerreifen

Egal ob man einen Trainer mit Induktions-, Flüssigkeits-, oder elektronischer Bremse benutzt, es entsteht beim fahren immer Reibungen zwischen der Rolle und Reifen. Gewöhnliche Reifen bekommen diese stark zu spüren, sodass diese in der Regel nach kurzer Zeit den Dienst quittieren. Daher gibt es für Rollentrainer spezielle Trainerreifen, die speziell für Trainer entwickelt wurden und auf keinen Fall auf der Straße verwendet werden sollten. Diese Trainerreifen verhindern, dass der Reifen über die Rolle rutscht und das sich Reibungshitze entwickelt, wodurch sowohl der Trainer, als auch der Reifen länger haltbar werden.

Trainerband
Mit einem Trainerreifen minimiert man Reibungshitze, Abrutschen und Verschleiß. Auch die Geräuschentwicklung wird positiv beeinflusst.

Interaktive Trainer: Spaß vor Training?

Viele empfinden das Trainieren auf einem Rollentrainer als langweilig im Vergleich zur richtigen Fahrt auf der Straße. Aber dank der interaktiven Trainer kann man das Training ein wenig unterhaltsamer machen! Einen solchen Trainer kann man zum Beispiel mit dem eigenen PC, oder Smartphone bzw. Tablet verbinden, wodurch man alle Trainingsdaten auf einen Blick sieht. Lies auch unseren Blog zum Thema “3rd Party Apps und Software” für mehr Informationen über Trainingssoftware. Du kannst dein Training auf Leistung, Herzfrequenz, Kadenz, oder Zeit abstimmen. Auch gibt es die Möglichkeit mithilfe von Softwarepaketen bekannte Touren und Strecken zuhause “nachzufahren”. Der Fokus der interaktiven Trainer liegt also vor allem beim Entertainment während des Trainings. Das bedeutet nicht, dass der Trainer an sich oder dessen Bremse schlechter ist, sondern dass man einplanen muss, dass das “Drumherum” ebenfalls zum Preis dazu kommt. Daher findet man interaktive Trainer vor allem in höheren Preisklassen.

Software pakketten trainers

Mit verschiedenen Softwarepaketen kannst du “Videofahrten” von bekannten Klassikern nachfahren, oder selbst programmierte Strecken fahren und Analysieren. Dadurch beschäftigt man sich eingehender mit dem Training.
Die Softwarepakete für den PC verfügen in der Regel über mehr Funktionen, als solche für Tablets oder Smarthphones. Abhängig vom Paket kann man sich Trainingsstrecken zusammenstellen, Fahrten Analysieren, Videofahrten bis 250KM fahren, oder im Multiplayer mit anderen Fahrern trainieren. Diese Softwarepakete gibt es vor allem bei den High-End Trainern, mit äußerst Leistungsfähigen Bremsen. Die Beliebtheit von Tablets und Smartphones wächst stark. Diese Geräte und vor allem Apps den mobilen Markt sind häufiger Benutzerfreundlicher gestaltet als die Software für den PC. Andererseits sind Programme für den PC in der Regel etwas komplexer und ermöglichen mehr Freiheit bei der Erstellung von Trainingsfahrten, etc.

Welcher Trainer ist der richtige für dich?

Die Wahl des idealen Trainers ist abhängig von deinem Trainingsziel und deinen Ansprüchen an das Training zuhause. Willst du einfach nur schnell mal aufwärmen, oder ab und zu ein Ausdauertraining zu Hause absolvieren, wenn es das Wetter nicht zulässt raus zu gehen? Dann ist ein gewöhnlicher Trainer mit einer Induktionsbremse die passende Wahl. Wer auf einen geräuscharmen Trainer Wert legt, wählt einen mit Flüssigkeitsbremse.

Einkaufsführer Rollentrainer – Fazit

Willst du mehr Entertainment, oder Feedback zu deinem Training, dann ist ein interaktiver Trainer die erste Wahl. Wer Bergfahrten und andere steile Strecken absolvieren will, wählt einen Trainer mit einer Leistungsfähigen Bremse. Schlussendlich gilt es darauf zu achten, ob man auch sein Smartphone, oder nur seinen PC Koppeln möchte und ob man auf Benutzerfreundliche Software wert legt. Wir hoffen, dass wir mit unserem Einkaufsführer die wichtigsten Fragen zum Thema Rollentrainer beantwortet haben. Wenn etwas nicht deutlich ist, oder du Fragen zum Einkaufsführer hast, schreibe uns in den Kommentaren!

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Laurens van Outheusden

Laurens van Outheusden

Combineert het vaderschap met triathlon, waarbij de focus ligt op afstanden tot en met de halve triathlonafstand. Rijdt op de weg op een Giant Propel Advanced of een Cortina met Yepp voorzitje ;-) en in het bos op een Trek X-Caliber 9. Bij Mantel als projectmanager werkzaam.

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