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Save-me SOS – ID-Armbänder für aktive Fahrer

Es ist beinahe unvorstellbar, das vor gerade einmal 15 Jahren noch die Hälfte der Fahrradfahrer ohne Helm gefahren ist. Sicherheit auf dem Rennrad oder Mountainbike ist erst in den letzten Jahren zu einem großen Thema geworden. Neben vielen Verbesserungen von Helmen und Bekleidung, gibt es auch den Trend der Sicherheits-Armbänder, die einen Teil deiner Informationen mit sich tragen und dadurch bei einem Unfall von jemandem vor Ort ausgelesen werden können. Mit einem einfachen Save-Me Armband können Rettungskräfte und medizinisches Personal persönliche Daten auslesen, wie etwa eine hinterlegte Notfall-Nummer oder wichtige medizinische Informationen.

Die Idee hinter dem SOS-Armband ist so clever wie einfach: Zunächst erstellt man auf der Website von Save-Me ein Profil, auf dem man alle wichtigen Informationen einträgt, die man im Notfall gebrauchen könnte. Anschließend koppelt man den Account an das Armband, indem man den einzigartigen Code auf der Rückseite des Armbands auf der Website eingibt.

Sobald der Account mit dem Armband verbunden ist, kann man den QR-Code auf dem Armband scannen und die Informationen wiedergeben. Du kannst selbst entscheiden ob sie zuvor den einzigartigen Code auf deinem Armband eingeben müssen, oder die Daten direkt zu Gesicht bekommen sollen.

Neben den Armbändern bietet Save-Me auch Sticker an, die du zum Beispiel auf dein Fahrrad kleben kannst.

Sicherheit?

Das Armband macht es für andere einfacher um in Notsituationen an wichtige Informationen zu kommen. Allerdings geht besonders von den Stickern die Gefahr des Missbrauchs aus. Immerhin kann jeder der den Sticker scannt, Zugang zu den Informationen bekommen. Denke also gut darüber nach, auf welchen Gegenständen du den Sticker anbringst.

Save-me sos
Das Save-Me Armband besteht aus weichem Material und lässt sich dezent mit der Kleidung kombinieren.

Wenn du das Armband verwendest ist es natürlich unwahrscheinlich dass jemand unberechtigterweise den QR Code scannt, dadurch sind deine Daten natürlich etwas besser geschützt.

Warum ein Save-Me SOS Armband?

Da ich selbst gerne alleine Fahre und das sowohl auf dem Mountainbike, als auch auf dem Rennrad, fand ich die Idee hinter dem Armband durchaus interessant. Mit dem Armband am Handgelenk traut man sich zwar nicht unbedingt mehr in den Kurven, aber es sorgt für ein beruhigendes Gefühl beim Fahren.

save-meBesonders die Idee, dass eventuelle Rettungskräfte wissen wer man ist und die eingestellte Kontaktperson erreichen können spricht mich an. Höchste Zeit also um das Armband einem Test zu unterziehen.

Save-Me SOS Test – Medizinische Daten

Das erstellen eines Profils auf Save-Me ist wirklich kinderleicht. Man kann nicht viel falsch machen und hat alles wichtige innerhalb von wenigen Minuten eingetragen. Auch das koppeln über den einzigartigen Code funktioniert blitzschnell und problemlos.

Ich habe mich für einen Medical-Account entschieden. Damit bezahlt man zwar einen kleinen Beitrag pro Jahr, kann allerdings mehr Informationen eintragen. Zum Beispiel konnte ich auch meine Blutgruppe eintragen und die Tatsache, dass ich ein Organspender bin.

Es gibt auch genügend Platz für Informationen zu Allergien und anderen Problemen. Ich habe allerdings keine Adresse auf meinem Profil hinterlassen, da eben jeder an die Informationen kommt, wenn er beispielsweise den Sticker auf meinem Fahrrad scannt und ich nicht dabei bin.

save-meAm liebsten würde ich für jeden QR-Code einzeln einstellen können, ob man direkt zu den Informationen kommt, oder noch einen Sicherheitscode angeben muss. Somit würde der QR-Code auf dem Armband direkt alle Informationen zeigen, während man bei den Stickern noch einen zweiten Schritt machen muss.

Einstellen und Abschneiden

Während ich das Armband anprobiert habe ist mir aufgefallen, dass man den überstehenden Teil der Lasche abschneiden kann, allerdings merkt man wegen dem weichen Material nicht direkt, ob das Armband zu eng sitzt. Als grobe Richtlinie sollte also gelten, dass man erst etwas weniger abschneidet, da man den Rest noch später loswerden kann.

save-meDas Armband sitzt allerdings äußerst Bequem und der Verschluss erinnert an herkömmliche Armbanduhren. Während der Fahrt vergisst man daher schnell, dass man es überhaupt trägt. Ich habe mittlerweile schon einige Fahrten mit dem Armband unternommen und das Armband hat sich prima gehalten. Auch Duschen ist kein Problem. Das Save-Me SOS besteht nämlich zu Hundert Prozent aus RVS und wird garantiert nicht rosten.

Der einzige Nachteil der mir einfällt, ist das der Retter in der Not natürlich auch QR-Codes lesen können muss und dazu eine Internetverbindung haben. In den Städten und umgebung sollte das kein Problem sein, aber besonders im Wald und auf dem Land hat man nicht immer und überall eine mobile Internetverbindung.

Zusätzliche Sicherheit

Ist ein Save-Me SOS Armband wirklich ein Must-Have für Fahrradfahrer? Ich sage ja, wenn man häufig allein unterwegs ist. Ganz egal wie gut man fahren kann, ein Unfall kann einen immer Überraschen.

Der Gedanke, dass die Familie bei einem Unfall schnell benachrichtigt werden kann, hat etwas beruhigendes. Man fühlt das Armband beinahe nicht und es wiegt auch beinahe nichts, also ist es selbst für Zeitfahrer kein Problem.

save-meWillst du lieber kein Armband tragen? Dann kannst du auch einen Fahrradpass mitnehmen, dieser funktioniert genauso, nur dass du ihn im Geldbeutel oder einer der Rückentaschen mitnimmt.

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Olle Vastbinder

Olle Vastbinder

Fast jeden Tag bin ich irgendwo auf dem Rad zu finden. An Arbeitstagen fahre ich bei Wind und Wetter von Nijmegen zum Mantel-Büro in Arnheim und zurück. Oft auf dem Rennrad, aber im Winter mit meinem guten alten Crosser. Auch am Wochenende sitze ich auf dem Rad. Dann spule ich mit dem Rennrad oder Mountainbike Kilometer ab. Das Schöne ist, dass ich als Blogger (und Copywriter SEO) oft die neuesten Gadgets für eine Review bekomme. Ideal, oder? Siehst du mich draußen nicht? Dann kann ich mich wahrscheinlich drinnen nicht von Zwift losreißen. Und das alles kann ich Arbeit nennen!

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